Gesundheit

Was ist Muskelkater?

By 9. Oktober 2018 No Comments
Fitmacherin Personal Training - Barbara Haider

Muskelkater kann einem das Gefühl geben etwas Gutes für seinen Körper getan zu haben, kann aber auch ganz schön übel enden wenn man es übertrieben hat.

Was ist Muskelkater überhaupt?

Der Muskelkater tritt nach ungewohnter und hoher  Belastung der entsprechenden Muskelpartien auf. Oft wird gedacht, dass es sich um eine Übersäuerung des Muskels handelt, was aber nicht richtig ist, da der Muskelkater vorwiegend nach dem Krafttraining auftritt. Wäre es eine Übersäuerung des Muskels, müsste der Muskelkater nach Anstrengung mit hohen Laktat Werten auftreten, wie zum Beispiel nach einem 5000-Meter-Lauf. Der Laktatwert sinkt auch innerhalb von einer Stunde bereits auf ein Achtel seines Spitzenwertes, der Muskelkater tritt aber meist erst nach einigen Stunden auf.  Vielmehr entsteht der Muskelkater durch Mikrotraumen im Muskel die für Wassereinlagerungen sorgen. Die dabei gebildeten Entzündungsstoffe werden nach einigen Stunden aus dem Muskel ausgespült, kommen diese nun in Berührung mit den Nervenzellen entsteht das bekannte Schmerzbild.

Soll man bei Muskelkater einfach weiter trainieren?

Da es sich um kleine Verletzungen der Muskelfasern handelt, ist es ratsam dem betroffenen Muskel bzw. den betroffenen Muskeln Erholung zu gönnen damit sich die Schäden reparieren können. Denn nur in der Erholungsphase werden die Schäden repariert und der Muskel wächst, damit er für die nächste schwere Belastung gerüstet ist.

Wie viel Pause braucht ein Muskel?

Grob kann man sagen, dass du deinen Muskeln 48 Stunden Zeit geben solltest bevor du sie erneut forderst. Bei Muskelkater oder hoher Intensität sollte die Renerationszeit bis zu 96 Stunden betragen.

Wie kann man die Regeneration beschleunigen?

Du solltest deinem Körper ausreichend Proteine, Mineralstoffe und Vitamine liefern damit der geschädigte Muskel rasch repariert werden kann. Wichtig ist auch ausreichend Schlaf und genügend Sonne zu tanken damit der Serotonin-Spiegel hoch gehalten wird. Wichtig ist auch psychischen Stress zu reduzieren, da sich dieser erheblich auf die Regenerationszeiten auswirkt.

 

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